Kreismeisterschaften der Sportpistolenschützen der Uckermark in Schwedt an der Oder

An den letzten 2 Wochenenden hat die Kreisschützengesellschaft die Pistolenschützen der Uckermark zu ihrer Kreismeisterschaft eingeladen. Ausführender Verein in 4 Disziplinen war die Schwedter Schützengilde. Ausgeschrieben waren für die Großkaliberschützen die Disziplinen Großkaliber Sportpistole und die Disziplin Zentralfeuerpistole, sowie für die Kleinkaliberschützen die Disziplinen Sportpistole und Standardpistole. Der Fachmann weiß in der Regel Bescheid und der Laie wundert sich über diese unterschiedlichen Bezeichnungen. Allen Disziplinen gemeinsam ist das Schießen auf einer 25 Meter Bahn. Die Unterschiede ergeben sich einfach durch die verschiedenen Waffenarten, Pistolen oder Revolver, im Gewicht der Waffen, im Kaliber und in den unterschiedlichen Abzugsgewichten. Es ist sozusagen an jeden gedacht. Noch interessanter wird es durch die unterschiedlichen Schießregeln. So wird das Präzisionsschießen und das Duellschießen in den jeweiligen Sportarten gepflegt. Natürlich ist das Duellschießen nur so genannt. Hier wird sich nicht gegenseitig duelliert, sondern mit je 5-Schuß-Serien innerhalb von 3 Sekunden mit einer 7 Sekunden Pause auf eine drehbare Scheibe geschossen. Eine sehr schöne Disziplin, um die Reaktionsfähigkeiten der Schützen zu trainieren. Beim Präzisionsschießen kommt es dagegen auf innere Ruhe und Konzentration an. Hier gibt es in der Regel für insgesamt 5 Schuß ein Zeitlimit von 5 Minuten, um die circa 50 cm im Durchmesser zählende Schießscheibe auf 25 Meter Entfernung präzise zu treffen. Bei der Standardpistole wird dabei dort schon die Zeit auf 2 Minuten und 30 Sekunden halbiert. Hier kommt es dann in den Serien zu 20 und 10 Sekunden wirklich auf Schnelligkeit an. Die Wertungsringe auf der Pistolenscheibe gehen von 10 bis zur 1 und nicht getroffene Schüsse werden als Fehler mit 0 Ringen gezählt, was durchaus vorkommt.

Mit der Großkaliberpistole maßen 11 Starter ihre Kräfte im Präzisionsschießen. Der Prenzlauer Henry Boldt erreichte bei den Herren I das beste Tagesergebnis mit 259 von 300 möglichen Ringen und wurde Sieger ohne Konkurrenz. In der Klasse Herren II siegte der Schwedter Harro Slyter mit 223 R, vor Thomas Siromski PZ 221 R. und Renè Bandelow 177 R. ebenfalls PZ. Matthias Harms 243 R. Herren III und Dieter Saßenberg 174 R. Herren IV , beide aus Schwedt, konnten sich ebenfalls in die Siegerliste eintragen. Einzig Harro Slyter wagte sich an das Schießen mit der Zentralfeuerpistole heran. Hier werden Präzision und Duell mit je 30 Schuß absolviert. Mit der Großkaliberwaffe eine sportliche Herausforderung schon wegen des starken Rückschlags der Waffe. 440 Ringe waren letztendlich das einzige Ergebnis in dieser Disziplin und für ihn der Sieg in der Klasse Herren II.

Mit “ Sicherheit ! “ – nachgestellt

Nun zu den Sportschützen mit den Sportpistolen mit kleinen Kalibern, 5,6 Millimeter oder auch cal. 022 genannt. In der Disziplin Sportpistole konnte sich in der Klasse Damen III Ramona Schäfer aus Schwedt mit 353 R. in die Siegerliste eintragen. Bestes Ergebnis erreichte in der Klasse Herren IV Dieter Pohlann mit 538 R.. Ebenfalls aus Schwedt folgten Detlef Frommann mit 472 R und Dietmar Barthel mit 436 R.. Einzelsieger wurden Matthias Harms aus Schwedt in der Klasse Herren III mit 449 R. und Henry Boldt aus Prenzlau bei den Herren I mit 531 R.. Henry setzte in der Disziplin Standardpistole noch einen Sieg mit 520 R. drauf. Bei den Herren IV konnte sich hier Dieter Pohlann mit 488 R. ebenfalls vor den beiden Schwedtern Dietmar Barthel 466 R und Detlef Frommann 459 R. , beide diesmal in umgekehrter Reihenfolge, behaupten.

Dank an die Kampfrichter und Aufsichten. Raymond Ryll als Hauptwettkampfleiter, Helfer Steffen Böhme und Volker Hauschild, Anmeldung Síegfried Seehagen und Dietmar Barthel. Für das leibliche Wohl sorgte Elke Ryll. Allen dafür ein herzliches Dankeschön

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